Skip to main content

So klappt die Suche nach dem richtigen Studium!

Nahezu zwei Drittel aller Abiturienten wissen in ihrem letzten Schuljahr noch nicht was sie nach dem Abi studieren wollen. Die schulischen Studien- und Berufsorientierungsangebote können zwar erste Impulse für mögliche Ausbildungswege geben, jedoch sind sie in der Regel nicht individuell genug, um die persönlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abzubilden. Als Folge herrscht bei Schülern und Eltern gleichermaßen Rat- und Hilflosigkeit.

Im nachfolgenden Blogartikel widmen wir uns der Frage, wann ein Studium denn passend ist, welche Rolle Eignungs- und Interessentests bei der Suche spielen können und welche Möglichkeiten private Studienberatungen bieten können. Dazu werfen wir ein Licht auf Erfahrungen, die Eltern und Schüler mit professionellen Angeboten zur Studienorientierung gemacht haben und auf was Sie achten sollten.

1. Wie gelingt die Suche nach dem richtigen Studiengang?

Die Studienlandschaft in Deutschland hat einen enormen Komplexitätsgrad erreicht: Mehr als 20.000 Studiengänge an über 400 Bildungseinrichtungen konkurrieren um die Erstsemester. Kein Wunder, dass dabei oft der Überblick verloren gehen kann. Hinzu kommt, dass die Erstsemester aufgrund von G8 und dem Wegfall vieler Gap-Year Angebote im Corona-Jahrgang immer jünger werden und teilweise bereits mit 17 Jahren am Eintritt in ein Studium stehen.

Hinzu kommt die Angst, ein falsches Studienfach zu wählen und somit zu den Studenten zu gehören, die ihr Bachelorstudium vorzeitig abbrechen. Allein in Deutschland waren es in den vergangenen Jahren fast 30% – Tendenz: steigend! Neben der persönlichen Frustration ist ein Studienabbruch immer mit hohen Kosten verbunden und führt bei den Kandidaten sehr häufig zu dauerhafter Demotivation, die der Neuaufnahme eines Studiums zusätzlich im Weg steht. Dies verdeutlicht auch die relativ geringe Anzahl von gut einem Drittel der Abbrecher, die ein erneutes Studium in Angriff nehmen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung listet in seinem Report die folgenden Ursachen auf:

  • individuelle Eingangsvoraussetzungen (z.B. kognitive Fähigkeiten, Studieninteresse)
  • Studienbedingungen (Qualität des Studienangebotes, Praxisbezug)
  • Kontextbedingungen (Erwerbstätigkeit, Familiensituation)

Gerade bei den Erstsemestern erfolgen demnach die Studienabbrüche überwiegend aufgrund der individuellen Eingangsvoraussetzungen sowie der Studienbedingungen.

Bei den Ausbildungsberufen ist die Situation mindestens ebenso dramatisch – liegt hier doch die Abbruchquote bei rd. 33% noch im ersten Ausbildungsjahr.

Schaut man auf die Abbruchgründe, so lässt sich feststellen, dass sich diese, speziell in den Bereichen individuelle Eingangsvoraussetzungen und Studienbedingungen, durch eine gezielte Beratung bzw. intensivere Vorbereitung und Auswahl des Studienfachs hätten vermieden oder zumindest minimiert werden können. Die Ursache liegt fast immer in der mangelnden Kenntnis der eigenen Persönlichkeit, der Stärken, Interessen und individuellen Wünsche und Ziele.

2. Können Eignungstests und Interessentests bei der Suche nach dem passenden Studium helfen?

Viele Studienratgeber und noch mehr Online-Angebote versprechen schnelle Hilfe durch Eignungstests unterschiedlichster Art. Doch hier ist Vorsicht geboten: Speziell bei Online-Tests stecken oftmals unseriöse Anbieter hinter den kostenfreien Angeboten. Hier, wie bei nahezu allen kostenfreien Angeboten im Netz, ist nichts kostenlos. Häufig werden über diese Studientests Daten abgegriffen und an kommerzielle Anbieter weiterverkauft, um den Testprobanden dann Werbung zuzuspielen oder aber die Daten gelangen zu Unternehmen, die auf diese Weise potentielle Berufseinsteiger tracken.

Doch auch bei den seriöseren Anbietern bleibt das Hauptproblem von Interessens- und Eignungstests bestehen: Die fehlende Individualität! Sicherlich lassen sich einzelne Facetten der individuellen Neigungen und Präferenzen über wenige Fragen und anhand von Algorithmen ermitteln, jedoch sollten so fundamentale Lebensentscheidungen wie die Wahl des Studienfachs oder einer Ausbildung einer deutlich intensiveren Analyse und Entscheidung folgen. Entscheidend für die Frage nach dem richtigen Studium ist und bleibt die eigene Persönlichkeit und um diese zu ergründen, bedarf es deutlich mehr Individualität, Sachverstand und Erfahrung als ein paar Fragen und ein mehr oder weniger gut programmierter Algorithmus.

3. Inwiefern geben private Studienberatungen bei der Suche Orientierung?

Grundsätzlich sind private Studienberatungen sinnvolle Einrichtungen, um die Suche nach dem passenden Studium strukturiert anzugehen. Aber auch hier gilt es, die schwarzen Schafe unter den seriösen Anbietern auszusortieren. Beratungen, die ad hoc schnelle Ergebnisse versprechen, sind mit Vorsicht zu genießen, da eine fundierte Persönlichkeitsanalyse mit Studienberatung eine durchaus anspruchsvolle und zeitaufwendige Angelegenheit ist.

Auf jeden Fall sollte bei einer privaten Studienberatung der Fokus auf die individuellen Stärken und Interessen sowie die Wünsche und Ziele der Klienten gelegt werden. Wir von mjndset sind zudem der Überzeugung, dass vor einer Empfehlung für ein spezifisches Studium, immer die potentiellen Berufsbilder herausgearbeitet werden sollten. Mit dieser Vorgehensweise kann eine berufliche Vision und Ziele erarbeitet werden, die dem Studium einen Sinn geben und somit für deutlich mehr Motivation und damit für mehr Freude und Erfolg sorgen.

Auf jeden Fall sollten bei einer professionellen Studienberatung neben strukturierten Interviews auch Testungen eingesetzt werden, die auf die spezifischen Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler abzielen. So kommen bei mjndset in der Studienberatung z.B. immer Testungen zu den Dimensionen

  • Verhaltenspräferenzen
  • Interessen
  • Teamrollen
  • Wünsche

zum Einsatz. Dieser ressourcenorientierte Ansatz wird zudem um die Dimension „Werte“ ergänzt, da dies bei der Studien-, aber besonders bei der späteren Berufswahl von entscheidender Bedeutung ist.

4. Wie sind die Erfahrungen mit privaten Studienberatungen?

Stöbert man durch die entsprechenden Online-Foren zum Thema „private Studienberatung“, so sind die Erfahrungen der Klienten nicht immer nur positiv. Teilweise werden den Klienten Dinge versprochen, die nicht eingehalten werden können oder die Qualität der Beratungen findet wenig Gefallen. mjndset, als Premiumanbieter unter den privaten Studienberatungen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Wohl und die Zufriedenheit seiner Kunden mit höchster Priorität zu behandeln. So gewährt z.B. die mjndset Zufriedenheitsgarantie den Kunden das Anrecht auf Erstattung des Honorars, sollten die Klienten mit der Arbeit nicht zufrieden sein.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist zudem die zeitliche Ausdehnung der Betreuung über die eigentliche Studienberatung hinaus. Auch hier ist mjndset Vorreiter mit dem Garantieversprechen, die Klienten zwölf weitere Monate kostenlos bei allen Fragen rund um Studium oder Karriere zu beraten. Ein Angebot, das sicherlich auch für die positiven Erfahrungen der mjndset Studienberatung verantwortlich ist. Achten Sie zudem auf externe und unabhängige Qualitätssiegel, wie dies z.B. die anerkannte Plattform ProvenExpert bereitstellt.

5. Was bedeutet das jetzt für meine Suche nach dem passenden Studium?

Die Suche nach dem „richtigen“ Studium ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die Zeit, Erfahrung und eine strukturierte Herangehensweise erfordert. Vertrauen Sie nicht blind den ersten Online-Testungen, die Ihnen schnelle Hilfe versprechen. Achten Sie darauf, dass neben einer fundierten Persönlichkeitsanalyse auch immer der Blick auf potentielle Berufsbilder gerichtet wird. Individualität ist Trumpf! Geben Sie sich nicht mit standardisierten Tests und unseriösen Versprechen zufrieden, sondern achten Sie darauf, dass Sie individuell beraten und mit Ihren persönlichen Belangen ernst genommen werden. Nutzen Sie unverbindliche Informationsgespräche und lernen Sie vorab Ihre Berater kennen. Und wenn Angebot und Chemie stimmen, dann klappt es auch mit der Suche nach dem passenden Studium!